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Habana mi amor ( Lindas neues Werk)

Heiße Tage und Nächte im Sommer in Kubas Metropole, einem Schmelztiegel aus afro-karibischen Traditionen, medialer Globalisierung, fallender Grenzen und sozialistisch-nüchterner Agonie.

Es war eine schöne Reise, kurz entschlossen, bereichernd und intensiv dank unserer tapferen (weil fuß-, schulter- und zahngeplagten) Freundin Linda, die ihre zweite Heimat Havanna mit einer wunderbaren Ausstellung ihrer Werke beglückte, und Jochen und mir unermüdlich ihre Freunde und Kollegen vorstellte. Lindas Wahlfamilie nahm uns in ihre Mitte. Nie küsste ich mehr salzige Wangen. Ein bunter Haufen unterschiedlichster Künstler tummelt sich auf der Bühne der Stadt, Menschen, die mit den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln das Leben in seiner Vielfalt und Geheimnishaftigkeit darstellen, entdecken und spiegeln. Welch ein kultureller Reichtum bot sich uns dar, hinter unscheinbaren Fassaden, auf prachtvoll-heruntergekommen Straßen, in Hinterhöfen, Dachböden, in Werkshallen und Bars, die nicht nur zum Rumtrinken einluden!

Lindas Kollegen und Freunde öffneten uns ihre privaten, öffentlichen und künstlerischen Räume und ließen uns teilhaben an ihrem Alltag, ihren Träumen und ihren Werken.

Die Farben und Bilder der Stadt und ihrer Bewohner fanden ihren Weg zu uns, ebenso wie die „Stille -Nacht-heilige- Nacht – Melodie“ zur Begrüßung, als wir in der örtlichen Buchhandlung Postkarten kauften, und scheppernd-groovende Salsaklänge an jeder Straßenecke.

Unvergesslich die Nacht in Franciscos Atelier, als er uns einige seiner Werke zeigte, von denen ein jedes den Kosmos in sich trägt. Die Stunden am schwarzschimmernden Malecong, heiß, laut, und mit einigen Schlucken Planchao intus, als er mir schwierige Fragen beantwortete. Oder der Nachmittag in Annas Atelier, nach schweißtreibender Einkauferei, wo sie uns kurzerhand aufs köstlichste bekochte und wir vor dem Ventilator inmitten ihrer Werke eiskaltes Bier tranken. Die Einladungen bei Candida und Gladys, der beiden Großmeisterinnen kubanischer Kultur, waren eine besondere Ehre.

Was ich unmittelbar begriff: Großes kann in Kleinem entstehen, der innere Raum ist unermesslich, unbezwinglich, unbestechlich, frei und grenzenlos.

Danke Linda, Danke Candida und Gladys, Ana, Clothilde, Magnolia, Francisco, Michel-Angel, Lino und vielen, vielen mehr, für eure Werke und Arbeiten, die Tänze, Klänge, das Zusammensein mit euch, und die Bilder, die unsere Herzen berührten.

Gracias por todo la bueno – mucha suerte, Kuba!

Hier erste Impressionen, Viel Vergnügen!

Einzelheiten zu den Ausstellungen und der Künstler und mehr Daten zu ihren Werken findet ihr demnächst unter www.kulturvereinueberland.de

Habana mi amor

Días y noches calientes en la capital de Cuba – que es una mescla de tradiciones afro-caribenas, una globalización medial, de fronteras caendos y una agonía socialista muy desapasionada.
Es el resumen de un viaje muy agradable con nuestra amiga Linda que presentaba a mi y mi marido Jochen infatigablemente sus collegas artistas, amigos, y nueva exposición de sus proprias obras de arte en La Habana. Su familia ensamblada nos tomó en sus manos. Yo nunca en mi vida he dado besos a tantos carillos salados. En el escenario de esa ciudad se mueven tantas diversos artistas. Gente quienes utilizan todas sus medios disponibles a ellos para dar expresión a una vida tán diversa y enigmática. Qué riqueza cultural, detrás de fachadas insignificantes, en avenidas decadentes, en traspatios, desvanes, naves industriales y en bares que no solo nos invitaban a beber un ron.

Las collegas de Linda nos abrían sus salas privadas, publicas y sus tallers y así nos dejaban participar en su vida cotidiana, sus suenos y sus obras.

Los colores and dibujos de La Habana y sus habitantes han encontrado su camino a nosotros, tanto como las melodías que tocaban en la librería local al comprar postales y la música salsa en cada cornijón.

Nunca olvidamos la noche en el taller de Francisco que nos mostró diversas obras suas, cada una portando su proprio universe. Las horas en el Malecon si nero y rielando, cuándo, después de un poco de planchao, me daba respuestas a varias preguntas muy dificiles. La tarde que pasamos en el taller de Anna con compras hecho en la ciudad, cuando ella nos daba una comida tán excelente y unas cervezas heladas. A mucha honra también la visita con Candida y Gladys, unas maestras de la cultura cubana.

Lo que se manifesto para mí rapidamente: Algo grande se inicia en algo muy pequeno, este lugar interior es inmensurable, incorruptible, libre y sin fronteras. Gracias a Linda, gracias a Candida y Gladys, a Ana, Clothilde, Magnolia, a Francisco, Michel-Angel, Lino y los mucho más para sus obras y trabajos, los bailes, los sonidos que hán tocado nuestras corazones. Y gracias por la amistad.

Gracias por todo la bueno – mucha suerte, Cuba!

»Dshamilja« – Eine musikalische Erzähl-Reise nach Kirgisien

Liebe Literatur- und Musikfreunde,

zwei Künstler lassen an diesem Abend die berühmte Erzählung »Dshamilja« von Tschingis Aitmatow erlebbar werden!
Die bewegende Liebesgeschichte zwischen Dshamilja und Danijar spielt in Kirgisien während des zweiten Weltkrieges. Sie handelt von der Begegnung dreier junger Menschen, die im Kampf um ihre Existenz zu sich selbst finden.

Seit ihrer Veröffentlichung 1958 geht die Geschichte um die Welt und gilt als eine der schönsten Novellen über die Liebe, individuelle Begabungen und Schicksale.

Richard Schnell zeichnet die Bilder der Geschichte durch sein Erzählen.
Fritz Nagel spielt dazu eigene Kompositionen für die Zen-Flöte Shakuhachi.

Samstag, 22. September 2018
Beginn: 19 Uhr
Ort: Kulturscheune Calbach, Mittelstraße 50, 63654 Büdingen-Calbach
Eintritt: 12/8 Euro
Vorstellungs-Dauer: 75 Minuten

Dshamilja
Fotos: Philipp Hunger

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Hast Du Töne?

Musiker und solche die es werden wollen sind herzlich eingeladen, das Orchester des Kulturvereins ueberland.e.V. in der Kulturscheune in Calbach kennenzulernen und sich zu beteiligen!

In diesem Projekt vereinen sich Stimmen und Melodien internationaler Provenienz und unterschiedlicher Epochen.
Die bestehende Kernband, besetzt aus Mitgliedern von Juleku, ist seit ihrem gelungenen Auftritt anlässlich des Welt trifft Büdingen Tages in der Willi Zinnkann einem größeren Publikum bekannt. Die Idee ist nun, bestehende Kontakte zu befreundeten Musikern zu pflegen und neue zu knüpfen, im Sinne eines Austausches und Kennenlernens unterschiedlicher Musikstile und Instrumente.

Einmal in der Woche treffen sich die Musiker/Innen in der Scheune in Calbach zu einer Konzertprobe. Außerdem wird in der Gesamtschule von Altenstadt ein Workshop zum Anwerben von Interessenten angeboten, der vom Jugendforum organisiert wird.
Im Rahmen von Tagesworkshops unter Anleitung erfahrener Musiker und Coaches werden Performance und Kompetenzen der jungen Band ausgebaut.

Der erste Workshop fand unter der Leitung von Christine Hübner am Samstag den 17. Februar 2018 statt. Das Thema ist die Erweiterung des bestehenden Repertoires mit Einflüssen der Weltmusik.
Der Verlauf des gesamten Projekts wird filmisch und fotografisch dokumentiert und auf der vereinseigenen Webseite veröffentlicht.
Gerne nehmen wir auch die Unterstützung von Roadies/Bühnenhelfern an, die sich um den Aufbau von Tontechnik und Lichtanlagen kümmern!
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Bereich Büdingen und Altenstadt, und vom Bundesprogramm „Demokratie leben“.

Bei Interesse melde dich unter kontakt@kulturvereinueberland.de oder besuche unsere Webseite www.kulturvereinueberland.de .

Piep, piep, piep

Piep, piep, piep
Hab ich mich getäuscht? Hat der Dauerregen meine Sinne betäubt? Oder singt morgens wirklich schon die Amsel?
Auf ein Neues. Seid ihr ihr frisch und erholt?
Das vergangene Jahr war abwechslungsreich, kräftezehrend aber sehr erfolgreich, was unsere Projekte betrifft.
Nach dem wundervollen Konzertabend mit den Musikern des A.E.R.A Quartetts, deren Melodien noch nachklingen, bildete die Veranstaltung vom 22.12. in der Willi Zinnkann Halle mit dem 2. „Welt trifft Büdingen Tag“ den internationalen und gelungenen Abschluss unserer Bemühungen.

WelttrifftBuedingen_17

Was erwartet uns im neuen Jahr vereinlich betrachtet?
Unser schönes Landprojekt wird erweitert um eine Reihe kräftiger, junger Obstbäume und Bienenweidenbüschen, die sich darauf freuen dürfen, ins Land zu kommen und dort für die nächsten 60-80 Jahre ihr Werk zu verrichten. Pflanzbeginn, sobald das Wetter es uns erlaubt.

Der Holzschnittkurs wird ebenso nachgeholt, sobald es möglich ist. Anmeldungen möglich, der Kurs ist reserviert.

Der Film „Wege in Büdingen“ der jungen Filmemacher von Juleku wartet auf seinen letzten Feinschliff und wird schnellstmöglich dem geschätzten Publikum vorgestellt. Bitte melden, wenn jemand Vorführungen ermöglichen möchte, in Schulen, im Kino, wo auch immer. Er/Sie werden es nicht bereuen.

Das Bandprojekt mit Juleku soll in jedem Fall fortgesetzt werden, es hat sich eine muntere Truppe zusammengewürfelt, weitere Musiker und Mitstreiter, auch Sponsoren sind sehr willkommen und geplant ist, ein kleines feines Weltmusikfestival zum Abschluss der Saison zu veranstalten.

Der GWA – Treffpunkt für Geflüchtete und Beheimatete soll weitergeführt werden, erweitert um regelmäßige Einzelworkshops mit Gruppenergebnissen, wie vergangenes Jahr begonnen.

Nadel- und Schnittkunst vom Feinsten werden wir mit unserem Couture-Vorhaben „wild an free“ abliefern, wir bitten um die Startfreigabe.

Und sonst?

Den Auftakt bildet im April eine Werkschau mit kubanischen Impressionen unserer Freundin Linda Starbatty. Sie wird uns ihr wundervolles Werk präsentieren und einen Einblick in den künstlerisch-kulturellen Alltag des spannenden Inselstaates Kuba gewähren.

Dies für heute. Hasta la vista, ihr lieben Kulturfreunde.

Interesse? Fragen? Anmeldung?
kontakt@kulturvereinueberland.de

Live Konzert mit A.E.R.A.

Orient meets Occident

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres steht uns ins Haus oder besser gesagt in die Scheune!!!
We proudly present A.E.R.A.-Quartett – A Syrian-Bavarian Connection

Das Konzert findet statt am:
Samstag, 02. Dezember 2017
Beginn: 19 Uhr
Einlass ab 18:00 Uhr. Eintritt frei (Reservierungen und großzügige Spenden erwünscht).

Es erwartet uns ein virtuos-verspielter Slalom zwischen arabischer, Barock- und bayrischer Musik. Freuen Sie sich mit uns auf diese musikalische, kulinarische Reise in west- und östliche Gefilde.

AERA-Quartett

Kreativworkshops

Full House Apfel -Tanz Workshops am 3./4.11. 2017
Am Freitag trafen sich unter Anleitung von Axel Fahl die Kreativen in der Scheune und widmeten sich jenem wunderlichen Ding vor unseren Haustüren, in Gärten, auf den Wiesen und an den Feldrändern.
Tinte kochen aus Walnußschalen, Federn schnitzen aus Bambus, Stifte spitzen, Pinsel wieder finden, los gings.
Hier einige Bilder und Film
Der Mond schaute freundlich zu.
Am Samstag ging es maltechnisch ab 11 Uhr weiter, und ab 16 Uhr gesellten sich die Tänzer unter Anleitung von Mick und Sandra hinzu mit weiteren Soloproben.


Felix, Kathrin und ich sorgten für das Catering.
Jochen und ich auch noch für die Location, vorher und nachher.