März 2014: Tour de Bembel Lesung u. Konzert

Pedale, Sex, Äppelwoi und hessischer Blues –

Lesung und Konzert

tour de bembel

Der 29. März wird ein ganz besonderer Abend: In einer Kulturscheune im Büdinger Ortsteil Calbach werden Andrea Euler und Stephan Siemon ab 19.30 Uhr (Einlaß 19 Uhr) ihr Buch „Tour de Bembel“ vorstellen. Mit auf der Bühne steht der legendäre Frankfurter Mundartdichter, Blues-Sänger und Liedermacher Rainer Weisbecker. Der Eintritt (Ermäßigung möglich) wird 10 Euro kosten. Darin ist ein Schoppen und eine kleine kulinarische Kostprobe enthalten. Anmeldungen nehmen die Eigentümer der Scheune, Mo und Jochen Schmidt-Glenewinkel, unter 06048/413 entgegen.

 

Der hessische Abend wird eine Premiere für den Büdinger Ortsteil werden. Mo und Jochen Schmidt-Glenewinkel haben in Calbach, in der Mittelstraße 50, eine bei ihrem Wohnhaus liegende Scheune aufwendig und mit viel Liebe zum Detail restauriert und ausgebaut. Ihre Idee: Diese Scheune mit Leben zu füllen und ab und zu eine kulturelle Veranstaltung dort anzubieten.

Andrea Euler und Stephan Siemon sind 2011 mit ihrem Buch „Pedale, Sex und Äppelwoi – Die Tour de Bembel“ hessenweit bekannt geworden. Ihre Idee war es, die Gasthäuser der hessischen Wirtshauskelterer (sieben selbst kelternde Apfelweinwirte) mit einer Radtour zu verbinden. 600 Kilometer in einer Woche mögen nicht unmenschlich erscheinen. Aber die Tour ging vom Vogelsberg in die Rhön, weiter durch Spessart und Taunus, um sodann im Odenwald ihr Ende zu finden – nicht gerade das hessische Flachland. Und auch die Truppe, die sich zur „Tour de Bembel“ zusammenfand, durfte nicht als homogen bezeichnet werden: Da hatte jeder schon so seine ganz eigenen Vorstellungen, wie eine solche Tour abzulaufen hat. Andrea Euler beschreibt das humorvoll. „Frauen radeln anders. Männer auch!“ Aus den Erlebnissen der beiden ist ein witzig-spritziges Buch entstanden, veröffentlicht vom Hanauer Cocon-Verlag.

 

Überraschungsgast des Abends ist der legendäre Frankfurter Mundartdichter, Blues-Sänger und Liedermacher Rainer Weisbecker. Er beweist mit seiner „Giddar“ und der Harp, daß sich die hessische Musikkultur nicht in Blasmusik und Volkstümelei erschöpft, sondern daß in jedem Hessen zunächst einmal ein echter „Blueser“ steckt.

 

Alle Besucher dürfen sich auf einen amüsanten, hessisch-musikalischen Abend bei selbst gekeltertem Apfelwein (die Gastgeber haben so manchen Liter in ihrem Naturkeller liegen) freuen.

 

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